Taiji und Qigong können Knieprobleme verschwinden lassen. Taiji und Qigong können auch Knieprobleme verursachen, wenn man es nicht richtig macht. Hier gibt es die Tipps, damit die Knie von Ihrem Taiji und Qigong profitieren.
Dem Knie wird oft nicht genügend Beachtung geschenkt. Das hat vielerlei Konsequenzen - das Knie kann falsch belastet werden und kaputt gehen. Durch eine falsche Belastung ist jedoch auch ein energetischer Austausch mit der Erde nicht richtig möglich. Weder nach unten in die Erde(wurzeln), noch vom Boden nach oben (aufbauen des Qi). Und ausserdem wird nicht nur das Knie falsch belastet, auch Sprunggelenk und Hüftgelenk können beeinträchtigt werden.
Im Sprunggelenk liegt auch oft die Ursache. Es besitzt oft zu wenig Tonus (eine Yin-Blockade). Ob das Sprunggelenk richtig belastet ist lässt sich feststellen, indem man die Verteilung des Gewichtes auf der Fussohle betrachtet. Die Fussohle sollte gleichmässig belastet sein. Falsche Belastungen geschehen, wenn die Aussenkante nicht belastet wird und der Fuss nach innen kippt. Das ist gerne bei den Schritten der Fall. Es darf aber auch nicht NUR die Aussenkante belastet werden. Um die Lage des Knies und des Sprunggelenkes zu kontrollieren, reicht es also meist, die Aussenkante etwas stärker zu belasten und dies auch bei grossen Schritten beizubehalten.
Es gibt eine einfache Regel, die garantiert, dass alle drei Gelenke richtig belastet sind: Sprunggelenk, Knie und Hüftgelenk liegen auf einer geraden Linie. Dies gilt für das belastete Bein genauso wie für das unbelastete.
Wie gesagt sind die drei Gelenke auf einer Linie, wenn die Aussenkante genügend, aber nicht ausschliesslich belastet wird. Ich empfehle nicht, das Knie etwas nach aussen zu drücken oder zu drehen, da diese Methode schon wieder Verspannungen in den verschiedensten Muskeln hervorrufen kann oder eine Belastung in den Bändern des Knies.