Dynamisch loslassen : Spring Training
Stellen Sie sich ein Gummiband vor, das auseinander gezogen und dann losgelassen wird. Oder das Spannen einer Bogensehne. Die Kraft entsteht durch das Ziehen, wird jedoch durch das Loslassen freigesetzt. Ganz analog zum Gummiband und dem Pfeilbogen arbeitet das Spring-Training mit dem Bindegewebe, das gespannt und dann entspannt wird. Der «springende Punkt» dabei: Das Bindegewebe muss elastisch sein wie das Gummiband und der Bogen. Und das Verhältnis der Spannung zur Spannkraft des Gewebes muss stimmen.
Das Spring-Training trainiert also einen weiteren wichtigen Aspekt von Kraft ohne Kraftanstrengung (die «rezeptive Kraft» der vier Hauptaspekte). Das Speichern und Freisetzen von Kraft ist sein Fokus. Es wird direkt ins IET und IIT integriert, auf das Extremste subtilisiert auch ins Golden Wave Training. Anwendung findet auch diese Kraft in den verschiedensten Bereichen: in Sportarten wie Tennis und Golf, im Tanz, in gesunden Alltagsbewegungen.
Der Name «Spring» bedeutet sowohl «federn» als auch die «Feder» im technischen Sinn, ebenso «Frühling», denn im Frühling explodiert die Kraft ganz natürlich, die im Sommer vorbereitet, im Herbst gesammelt und im Winter bewahrt wurde.








