Golden River Sequenzen
Die Sequenzen dienen dazu, das Gelernte im Körper zu verankern. Sie sind mit Formen des Taijiquan, Baguazhang und Xinyiquan, Katas im Aikido, Judo, Karate und in anderen japanischen Kampfkünsten, einem choreographiertem Tanz oder einer «Trockenübung» einer Bewegung im Sport vergleichbar. Die Bewegungen werden dabei langsam ausgeführt. Im Gegensatz zu langen Formen sind die Sequenzen relativ kurz. Sie sind so gestaltet, dass optimale Integration und Verankerung ermöglicht werden und halten sich nicht mit leeren, ausgeschmückten Bewegungen auf. Trotz ihrer Kürze ermöglichen sie auch ein gemeinsames Fliessen in einer Gruppe.
Sequenz 1, der «Fluss», ist für Einsteiger gedacht. Der «Fluss» ist auch eine gute Weck- und Aufwärmübung, da sanftes Öffnen und Stretching im Vordergrund stehen.
Sequenz 2, «die vier Richtungen», übt die Grundbewegungen des Taijiquan (oder Taiji) auf beide Seiten und ermöglicht einen ca. 15-minütigen fliessenden Ablauf, in dem alle inneren Prinzipien geübt werden können.
Sequenz 3, «die Kunst des Friedens», ermöglicht eine sehr differenzierte, auf das Maximum gesteigerte Auseinandersetzung mit den subtilsten Anwendungen der inneren Prinzipien und deren Integration. Diese Sequenz ist für langjährige Praktizierende gedacht.









