Integrale Bewegung hat an sich keine bestimmte Form (und kann daher in jede bewegungsbasierte Methode wie Sport, Bewegungstherapie, Tanz, Kampfkunst etc. integriert werden). Die Golden River School of Integral Movement hat es sich jedoch zur Aufgabe gemacht, die Grundlagen Integraler Bewegung klar zu formulieren und die einfachsten und wirkungsvollsten Methoden zu entwickeln und auf einem hohen Standart zu vermitteln, die am effizientesten zu derenVerkörperung führen.
Integrale Bewegung der Golden River School ist eine Methode, keine Philosophie. Sie vermittelt kein Weltbild, sondern verfeinert die Wahrnehmung durch Arbeit mit dem Körper.
Die einzelnen Trainings bilden zusammen ein integrales Ganzes. Welche Bereiche des Trainings für Sie persönlich stimmig sind, entscheiden Sie selbst.
Wir trainieren Prinzipien, keine Übungen.
Die Prinzipien sind in uns angelegt, sie müssen freigesetzt, nicht aufgesetzt werden. Dieser Freisetzung dient die Übung.
Ist ein Prinzip verstanden (d.h. verkörpert), kann die Übung vergessen und das Prinzip in jede Bewegung integriert werden.
Wir erforschen uns selbst durch das Prisma der Prinzipien.
Das, was die Golden River School tatsächlich vermittelt, ist also formlos bzw. formfrei und gleichzeitig formbildend.
Die Techniken, mit denen wir arbeiten, sind methodisch-didaktische Abstraktionen. Diese sind wichtig, um Einzelaspekte
differenziert zu trainieren. Sie müssen jedoch immer wieder zurück in das Ganze integriert werden.
Eine Anhäufung von Einzeltechniken ergibt kein Ganzes.
Das Ganze ist das, was uns am meisten, tiefsten, umfassendsten lehrt, aus sich selbst heraus. Ein wesentlicher Fokus der
Golden River School liegt also darauf, die Wahrnehmung für das Ganze zu fördern.
Das Wort «integral» wird wörtlich verstanden: umfassend. Es ist kein Modewort, sondern die innere Verpflichtung der Schule
gegenüber jedem Schüler.
Die Methode der Golden River School ist Körperarbeit. Was nicht durch direkte Körperarbeit vermittelt werden kann (etwa ein
bestimmtes Weltbild, eine Religion, eine Philosophie), wird nicht vermittelt und ist nicht Gegenstand der Schule.
Menschen mit verschiedensten Weltanschauungen können das Angebot der Schule nutzen, ohne dass sie ihre
Weltanschauung ändern müssen/ sollen.